Brickfolio

Die eigene LEGO®-Sammlung,
auf dem eigenen Server.

Foto → Treffer → drin. Minifigur oder Set mit dem Handy fotografieren, den richtigen Treffer antippen – fertig. Kein Konto, keine Wolke, kein Abo: Brickfolio läuft auf deinem Rechner, und die Sammlung bleibt dort.

Auf der NAS installieren Quellcode auf GitHub Docker Hub
Die Erfassung: Fläche zum Fotografieren, daneben die Seitenleiste
Fotografieren oder Bild hineinziehen
Die Sammlung als Kachelansicht mit Bildern, Nummern und Preisen
Die Sammlung mit Preisen
Statistik mit Wertentwicklung und Verteilung nach Thema
Wert und Entwicklung

Was es kann

📷

Erkennen statt tippen

Die Kamera erkennt Minifiguren und Sets. Wer lieber sucht: nach Nummer, Name oder Aussehen – „roter Protokolldroide“ findet R-3PO.

💶

Preise und Wert

Ø-Preise von BrickLink, neu und gebraucht, mit eigenem Verlauf je Figur. Über deinen eigenen kostenlosen Zugang.

🛒

Gemacht für den Flohmarkt

Einkaufslisten mit anteiliger Aufteilung des Gesamtpreises, Wunschliste, Doppelte-Liste – und offline nutzbar.

👨‍👩‍👧‍👦

Für die ganze Familie

Mehrere Benutzer auf einer gemeinsamen Sammlung. Jeder sieht, was schon da ist – Doppelkäufe fallen weg.

🤝

Tauschen

Mehrere Installationen verbinden sich über einen kleinen Vermittler. Nachrichten sind Ende-zu-Ende verschlüsselt.

🔒

Deine Daten bleiben da

Kein Brickfolio-Dienst dazwischen, keine Anmeldung bei uns. Was gespeichert wird, liegt auf deinem Server.

Auf der NAS – der übliche Weg

Die meisten betreiben Brickfolio auf ihrer NAS: Sie läuft ohnehin durch, steht im eigenen Netz, und die Sammlung liegt dort, wo auch die Fotos liegen. Für Synology gibt es eine Anleitung Schritt für Schritt – ohne Kommandozeile.

1

Ordner anlegen

In der File Station unter docker einen Ordner brickfolio anlegen, darin data.

Ergebnis: /volume1/docker/brickfolio/data – der einzige Ordner, auf den es ankommt. Dort liegt die Datenbank, alles andere ist ersetzbar.

2

Projekt erstellen

Container Manager → Projekt → Erstellen, Name brickfolio, Pfad /docker/brickfolio, Quelle YAML-Code erstellen. Hinein kommt:

services:
  brickfolio:
    image: ghcr.io/melle79/brickfolio:latest
    container_name: brickfolio
    restart: unless-stopped
    ports: ["8300:8300"]
    volumes: ["/volume1/docker/brickfolio/data:/data"]
3

Aufrufen

http://<NAS>:8300 im Browser öffnen. Der Einrichtungsassistent führt durch Admin-Konto, Anzeigename und die Zugänge – jeder Schritt lässt sich überspringen.

4

Aktualisieren

Im Container Manager das Projekt Erstellen lassen – es zieht das neue Image und startet neu. Die Daten in data bleiben unberührt.

Drei Stolpersteine, die wir kennen

„Image kann nicht gefunden werden"

Im Container Manager ist unter Registrierung nur Docker Hub eingetragen. Das stört nicht: Ein Projekt mit vollem Namen (ghcr.io/…) zieht direkt – die Suche braucht man dafür gar nicht.

Der Container startet nicht

Steht im Protokoll etwas von fehlenden Schreibrechten, gehört data dem falschen Besitzer. In der File Station unter Eigenschaften → Berechtigung für brickfolio samt Unterordnern Schreibrechte setzen.

ARM-Modelle

Geräte wie DS220j oder DS223 laufen – das Image gibt es für arm64. Nur sehr alte 32-Bit-Modelle (armv7) fallen raus.

Andere NAS? Für Unraid liegt eine fertige Vorlage bereit. QNAP und alles andere mit Container Station oder Portainer nehmen dieselbe Compose-Datei wie oben – nur der Pfad vor dem Doppelpunkt heißt dort anders. Vollständige Synology-Anleitung · Unraid-Vorlage

Am Rechner wie ein Programm

Brickfolio läuft im Browser – aber es muss nicht darin bleiben. Chrome, Edge und Safari können die Seite als Programm installieren: eigenes Fenster, eigenes Symbol im Dock oder in der Taskleiste, kein Adressfeld, keine Lesezeichen. Es startet wie jede andere Anwendung.

So geht es

In der Adressleiste erscheint rechts ein Symbol zum Installieren (Chrome und Edge). Bei Safari: Ablage → Zum Dock hinzufügen. Danach liegt Brickfolio bei den Programmen.

Breiter Bildschirm, mehr Übersicht

Am Rechner steht die Navigation links und die Sammlung zweispaltig daneben. Auf dem Handy rutscht sie nach unten, alles wird einspaltig – dieselbe App, zwei Zuschnitte.

Auch ohne Netz

Einmal geladen, bleibt die Oberfläche verfügbar. Zum Nachschlagen der Sammlung genügt der eigene Server – wer unterwegs ist, kommt per VPN oder Tunnel heran.

Brickfolio am Rechner: Navigation links, Sammlung zweispaltig
Am Rechner
Brickfolio auf dem Handy: Navigation unten, Sammlung einspaltig
Auf dem Handy

Dasselbe gilt fürs Handy: „Zum Startbildschirm hinzufügen" macht daraus eine App mit eigenem Symbol. Praktisch, wenn man auf dem Flohmarkt schnell nachsehen will, ob eine Figur schon da ist – dafür muss die App allerdings von unterwegs erreichbar sein, siehe unten.

Von unterwegs darauf zugreifen

Brickfolio läuft zunächst nur im eigenen Netz. Wer auf dem Flohmarkt nachsehen will, ob eine Figur schon da ist, braucht einen Weg von außen – und der heißt nicht Portfreigabe am Router. Die stellt den Server dem ganzen Internet hin.

Cloudflare Tunnel (empfohlen)

Der Tunnel baut die Verbindung von innen nach außen auf – am Router bleibt alles zu. In der App steckt unter Mehr → Externer Zugriff ein Assistent, der aus deinem Tunnel-Token den fertigen Compose-Block baut. Der Token bleibt dabei im Browser; die App speichert ihn nicht und schickt ihn nirgendwohin. Kostenlos.

VPN ins eigene Netz

Wer ohnehin WireGuard oder Tailscale nutzt oder die VPN-Funktion seines Routers, braucht gar nichts weiter: Im VPN ist die NAS erreichbar wie zu Hause.

Nur zu Hause

Völlig in Ordnung. Erfassen lässt sich auch ohne Netz von außen – wer unterwegs nur nachschlagen will, nimmt die Sammlung als CSV oder Druckliste mit.

Der Live-Scanner

Ein eigenes kleines Programm für Mac und Windows – gedacht für Auktions-Streams. Der Verkäufer hält eine Figur in die Kamera, du ziehst am Bildschirm einen Rahmen darum, und der Treffer steht mit Nummer, Ø-Preisen und „habt ihr schon“ da. Ohne Bildschirmfoto, ohne Datei, ohne Ziehen und Ablegen.

Für den Moment gemacht

Im Stream zählt jede Sekunde. Ein Tastendruck genügt; auf Wunsch löst er selbst aus, sobald im gemerkten Bereich eine neue Figur erscheint.

Buchen mit einem Klick

Vom Treffer direkt in Sammlung, Wunschliste oder auf eine Einkaufsliste – über dieselbe Schnittstelle, die auch der Browser benutzt. Gebucht wird nur, was du anklickst.

Bringt alles mit

Mac und Windows, nichts nachzuinstallieren, und er hält sich selbst aktuell. Eigenes Projekt, eigene Veröffentlichungen.

Der Scanner braucht eine laufende Brickfolio-Installation – er meldet sich daran an wie der Browser. Live-Scanner auf GitHub · Neueste Fassung laden

Andere Wege

Brickfolio ist ein Docker-Image für x86-64 (jeder gewöhnliche Intel- oder AMD-Rechner) und arm64 (Raspberry Pi, ARM-NAS, Apple Silicon). Docker sucht die passende Fassung selbst aus – der Befehl ist überall derselbe.

🐳 Docker Compose

Der kürzeste Weg. PC, Server, NAS, Raspberry Pi.

# docker-compose.yml
services:
  brickfolio:
    image: melle79/brickfolio:latest
    restart: unless-stopped
    ports: ["8300:8300"]
    volumes: ["./data:/data"]

docker compose up -d, dann http://<rechner>:8300 aufrufen.

☁️ Render oder Railway

Ohne eigenen Rechner, mit einem Klick.

Beide Anbieter lesen die Vorlage aus dem Projekt und richten alles ein. Wichtig: ein dauerhaftes Verzeichnis buchen – ohne eigene Platte wäre die Sammlung nach jedem Neustart weg.

render.yaml · Railway-Vorlage

🛠️ Aus dem Quellcode

Zum Mitentwickeln oder für eigene Änderungen.

git clone https://github.com/Melle79/brickfolio
cd brickfolio
docker compose up -d --build

FastAPI und SQLite im Rücken, Vanilla-JS im Browser – kein Bauschritt fürs Frontend.

Beim ersten Start führt ein Assistent durch alles Weitere: Admin-Konto, Anzeigename und die Zugänge für Preise und Katalogsuche. Jeder Schritt lässt sich überspringen und später nachholen. Die Zugänge bei BrickLink und Rebrickable sind kostenlos und bleiben deine.

Was es nicht ist

Kein Dienst

Es gibt keine Brickfolio-Wolke und kein Konto bei uns. Wer die App nutzen will, betreibt sie selbst.

Kein Shop

Brickfolio verkauft nichts und vermittelt keine Käufe. Preise sind Anhaltspunkte von BrickLink, keine Bewertung.

Nicht von der LEGO Gruppe

Ein privates Hobbyprojekt, das weder gesponsert noch autorisiert noch unterstützt wird.